Das Aufzählen der verschiedenen zu bekleidenden Körperteile und der übliche Handyportemonnaieschlüsseluhr-Macarena haben nicht gereicht. Gefühlte drei Minuten hat es gedauert, bis ich in meinem Hotelzimmer entdeckt habe, dass es in der Schweiz zwar auch Strom, aber nicht in der vertrauten Schweinenasenoptik gibt. Der Adapter, vor ziemlich genau einem Jahr für genau solche Zwecke angeschafft, liegt selig in München in meiner Seemanstechnikkiste. Hoffentlich kann ich irgendwo an der Uni einen Adapter erschnorren, sonst fürchte ich, dass ich über die Jahre einen feinen Strauß solcher Geräte ansammele. Warum muss das Ausland aber auch so divers sein?
Die Reise verlief sonst auch sehr ungestört, obwohl ich sicher bin, dass es nur die Hälfte dauerte, gäbe es eine ausgebaute ICE-Strecke. Dem Schweizer Grenzer, der in Bregenz zugestiegen war, antwortete ich auf seine Suggestivefrage, ob ich denn in der Schweiz arbeite, dass ich zu einer Konferenz an der Universität Zürich unterwegs sei. Süße Hybris.
Das Hotel hat wohl auch Wireless-Internet, mal sehen ob ich nicht zu knauserig bin, mir welches zu erlauben. Sonst blogge ich abends halt immer für die Konserve.
[Nachtrag: Jetzt hab ich einen neuen Adapter…]

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