I See Dead Code

… as sounding brass, or a tinkling cymbal.

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Did you mean: schnasel?

September 23rd, 2007 · No Comments

Arbeit

Heute war es dann soweit, und mein letzter Tag bei FAST München brach an. Alle persönlichen Belange hatte ich vorher schon nach Hause geschleppt – die guten Lautsprecher, den Stoffelch und die Stoffpython, meine Kletterausrüstung und ein paar Kleinteile. Heute blieb mir dann nur noch übrig, zwei Flaschen Sekt beim Supermarkt zu besorgen (es fallen spontan die 96€ ein, die Hanno und ich dort mal für Käse zum Mittagessen ausgegeben haben) und noch einmal den Laptop nach letzten Überbleibseln, die noch nicht committed, dokumentiert oder weitergeleitet wurden, zu durchsuchen. Man ist halt noch da, gehört aber schon nicht mehr dazu.

In den letzten 13 Monaten habe ich fast ausschließlich als Java-Entwickler gearbeitet und in allen Belangen dazugelernt, auf der technischen und der menschlichen Seite. Wir haben uns in zwei Projekten hintereinander in vielen langen und hitzigen Diskussionen sehr gute Standards für Code und Tests erarbeitet und unsere Arbeitsprozesse oft überarbeitet, verworfen und verbessert. Im Zusammenhang mit Common Code Ownership hat das zu sehr guter (überdurchschnittlicher?) Codequalität innerhalb unserer Projekte geführt. Auch wenn die Umstände seit August eher widrig waren, haben wir doch trotzdem viel erreicht und auch einiges an Spaß gehabt.

Developer Testing, Usability Tests, GUI-Testing; Large-Scale-Refactorings, Continuous Integration; Optimierung, Entwurf von Algorithmen; Design von Modulen, Klassen, Arbeitsabläufen und Dateiformaten; Tools für das Build- oder Testframework schreiben; Pair Programming, Scrum-Mensch und Scrum-Master – das ist nur eine grobe Liste der Dinge, (über) die ich gelernt habe.

Shmarbeit

Natürlich bin ich nicht nur ein besserer Programmierer geworden, schließlich hat das R&D-Büro seit Ende letzten Jahres einen Kickertisch, den wir gerne, oft und mit viel Enthusiasmus benutzt haben. Eine interne Rangliste haben wir nie geführt, doch ich weiß, dass einige meiner Gegenspieler glücklich sind, dass ich gehe. Den Kickertisch werde ich natürlich sehr vermissen, ich hoffe, dass ich in Saarbrücken einen Ersatztisch und Ersatzspieler finde. In der ganzen Zeit ist es vielleicht ein- oder zweimal passiert, dass wir nicht die erforderlichen vier Spieler zusammenbekommen haben. Es lebe der österreichische Meisterschaftsball!

Die Arbeit selbst haben wir uns oft mit dem Abhören sog. freakueller Musik erleichtert, besonders dann, wenn Hanno und ich alleine im Büro waren. Nik Bärtsch, Meat Beat Manifesto, Trapist und Skeewiff, um nur einige zu nennen, mit denen wir bei anderen Kollegen zeitweise Irritationen erregten.

Natürlich gab es Freizeitgestaltung nicht nur während, sondern auch nach bzw. zwischen der Arbeit: Rauchevents, OV-Kinofilme, Freitagsschwachsinne, Geflügelevents, die Bierverkostungen in Aying und die Kletterhallenbesuche (auch wenn die leider zum Ende hin zu selten wurden).

Insgesamt ein sehr gut verbrachtes Jahr, und wenn ich auch vielleicht nicht als Programmierer wiederkomme, so werde ich bestimmt mal zum Zwickelbiertag oder einfach nur zum Kickern vorbeischauen.

Tags: lang:de · munich · work

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