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	<title>I See Dead Code &#187; comics</title>
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	<description>… as sounding brass, or a tinkling cymbal.</description>
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		<title>Comic-Festival München</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Jun 2007 16:43:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>shlomme</dc:creator>
				<category><![CDATA[comics]]></category>
		<category><![CDATA[lang:de]]></category>
		<category><![CDATA[munich]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Comic-Festival in München
Gestern besuchte ich, nach einem recht unbeeindruckenden Blick in das Programm, das Comic-Festival in München. Praktischerweise direkt im Alten Rathaus gelegen, viel mein Blick zuallererst auf die vielen kleinen Manga-Kinderchen, die dort grell aufgestylt frei herumlaufen durften. Vorraussetzung dafür war wohl vor allem ein kleines Körperformat &#8211; die ganzen Mangakostüme gibt es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Das Comic-Festival in München</h2>
<p>Gestern besuchte ich, nach einem recht unbeeindruckenden Blick in das Programm, das Comic-Festival in München. Praktischerweise direkt im Alten Rathaus gelegen, viel mein Blick zuallererst auf die vielen kleinen Manga-Kinderchen, die dort grell aufgestylt frei herumlaufen durften. Vorraussetzung dafür war wohl vor allem ein kleines Körperformat &#8211; die ganzen Mangakostüme gibt es wohl nur für Menschen bis 1,60m. An den Horden solcherart irritierender Teenager ohne größere Vorfälle vorbeigekommen, fiel mir im Hauptsaal die Menge an Leuten auf, die sich ums Podium scharten. Zu meinem nicht unerheblichen Ärger signierte dort unter anderem Christophe Blain &#8211; allzu sehr ärgern musste ich mich aber nicht, denn die Schlange war schon mittels Zettel auf dem letzten Schlangenglied terminiert; und außerdem standen meine Christophe-Blain-Comics ordentlich zu Hause im Regal. <br /> Wer das Programm aufmerksam gelesen hätte, wäre deutlich im Vorteil gewesen.</p>
<h2>V for Vendetta</h2>
<p>Der eigentliche Grund meines Erscheinens war aber ein gelehrter Vortrag mit dem Titel „V for Vendetta &#8211; Terror als romantischer Akt vor dem 11. September”. Der Vortrag (mit Bild- &#038; Filmteil) war sehr interessant, setze er doch vor allem den Comic in einen größeren Kontext, zog Vergleiche zwischen Comic und Film und erläuterte Teile der Bildersprache des Comics. Ich würde mir wünschen, mehr solcher Vorträge zu hören (mentale Notiz: Literarisches Comic-Quartett gründen!).</p>
<p>Die anschließende Diskussion drehte sich dann natürlich größtenteils um die politischen Aspekte von sowohl Comic als auch Film, die jeweiligen Entstehungskontexte (Maggie Thatchers England im Kalten Krieg bzw. George W. Bushs Amerika im War on Terror) und die Lösungsvorschläge (Evey als einzelne Nachfolgerin bzw. die Besiegung des Faschismus durch die Volksmassen).</p>
<p>In dem Zusammenhang fiel mir auf, dass man das während Filmes als von den Faschisten selbst durchgeführte B-Waffen-Attentat zur Durchsetzung ihrer Ordnung „natürlich” als Anspielung auf die vielen 9/11-Verschwörungstheorien sehen kann, die behaupten, dass die Attentate auch nur gestellt seien. Andererseits kann man diese Lesart des Comics vielleicht gar nicht so weit von sich weisen, denn ich wüsste nicht, ob der weltweite atomare Krieg, der im Comic als Grund für die Abkapselung Großbritanniens angegeben wird, mit Fakten untermauert wird. Unter anderem natürlich auch in der Tradition von 1984 gelesen zwängt sich der Verdacht, dass dieser Krieg auch vielleicht nur vorgegaukelt seien könnte, auf.</p>
<h2>Arme Indie-Verlage</h2>
<p>So, jetzt ist es offiziell: Carlsen hat Donjon wegen zu niedriger kommerzieller Erfolgsaussichten aufgegeben, wie mir von einem Reprodukt-Mitarbeiter versichert wurde. Von „Donjon Monster” werden wohl nicht alle Bände herauskommen, einfach weil es zu viele sind, der Rest wird aber nach und nach neu aufgelegt. Um meine Unterstützung zu signalisieren, musste ich natürlich sofort einen weiteren Donjon-Band kaufen.</p>
<p>Beim <a href="http://www.avant-verlag.de/">Avant-Verlag</a> blieb ich auch etwas hängen und sah mir die ausliegenden Sfar-Comics an. Der herbeigeeilte Standmensch fragte mich sofort, ob ich Sfar kennen würde und platze wohl fast vor Freude, als ich zugab, einige Comics aus dem Programm zu besitzen. Nach einiger Fachsimpelei über das Arbeitsvolumen der L&#8217;association-Leute im Allgemeinen (lt. dem Menschen hinter dem Tresen wolle sich Sfar jetzt auf seine sechs Hauptserien beschränken…) kaufte ich dort einen der (zugegebenermaßen wunderbar gemachten) „Professor Bell”-Bände. Wie sich herausstellte eine großartige Entscheidung, aber dazu später einmal.</p>
<h2>David Lloyd</h2>
<p>In einem Podiumsgespräch gab David Lloyd (Der Zeichner von „V for Vendetta”) einige Einblicke in die Entstehungsgeschichte des Comics, seine aktuellen Arbeiten und die Person Alan Moore. Unkommentierte Sätze zum Mitnehmen:</p>
<ul>
<li><em>„I really couldn&#8217;t imagine Alan [Moore] sitting at home at his DVD player and watching the movie [V for Vendetta].”</em></li>
<li><em>„DC is not a big monster. […] Marvel is probably a big monster.”</em></li>
<li><em>„Without [DC] Vertigo, a lot of work would not have been possible,[…] like Sandman.”</em></li>
</ul>
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		<title>Endlich auch im Hause Marek: Donjon</title>
		<link>http://shlomme.diotavelli.net/2007/05/19/endlich-auch-im-hause-marek-donjon/</link>
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		<pubDate>Sat, 19 May 2007 16:52:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>shlomme</dc:creator>
				<category><![CDATA[comics]]></category>
		<category><![CDATA[lang:de]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>

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		<description><![CDATA[Donjon Monster, Band 1: Hans-Hans der Schreckliche
Ich habe heute versucht, einen Grund zu finden, warum ich mir nie einen der Donjon-Comics von Trondheim/Sfar gekauft habe. Den ersten Comic dieser Reihe(n), damals noch von Carlsen aufgelegt, habe ich wahrscheinlich noch im alten Jahrtausend in der exzellenten Gladbecker Stadtbücherei gelesen; und durch sie allein habe ich Lewis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h5 class="useful">Donjon Monster, Band 1: Hans-Hans der Schreckliche</h5>
<p>Ich habe heute versucht, einen Grund zu finden, warum ich mir nie einen der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Donjon_%28Comic%29">Donjon</a>-Comics von Trondheim/Sfar gekauft habe. Den ersten Comic dieser Reihe(n), damals noch von Carlsen aufgelegt, habe ich wahrscheinlich noch im alten Jahrtausend in der exzellenten Gladbecker Stadtbücherei gelesen; und durch sie allein habe ich Lewis Trondheim kennengelernt. Allerdings hatte die Bücherei damals alle Donjon-Bände, aber keine vom Herrn Hase – logisch also, dass ich zuerst letztere gekauft habe.</p>
<p>Die Herr-Hase-Reihe ist mittlerweile abgeschlossen (Über meine Gefühle zum letzten Band muss ich auch noch einmal schreiben. Am besten noch sollte der Beitrag dann auf Französisch übersetzt und Trondheim ans Ohr getackert werden: „Ne dézinguez pas mes héros!” oder so…), ich habe angefangen, neue Reihen zu kaufen (Isaak der Pirat, Bone, Don Rosa: Onkel Dagobert, Die Katze des Rabbiners, Mit Mantel und Degen, Fables) und einige auch schon abgeschlossen (z.b. Sandman). Die Veröffentlichungsrechte für Donjon sind von Carlsen zu Reprodukt übergegangen, über die Gründe kann ich nur spekulieren. Immerhin werden die meisten anderen Comics der Clique (Trondheim, Sfar, Blain, Larcenet) auch dort aufgelegt, vielleicht hat Carlsen auch keine großen Gewinne mehr in Donjon gesehen. Dafür macht Reprodukt die schöneren Comics.</p>
<p>Auch mühen sie sich redlich, die bereits vergriffenen Bände wieder neu aufzulegen und die sonst recht wild wurzelnden Serien einzudeutschen, wofür ihnen der Dank des frankophilen Freundes des absurden Zeichenwerks gebührt. Allein, die Unterstützung habe ich bisher vermissen lassen. Immer gab es noch was anderes zu kaufen, noch was anderes auszuprobieren. Doch schon bald ist die Zeit der reuelosen Massenliteratureinkäufe wieder vorbei, daher jetzt mein aller-allererster eigener Donjon-Comics.</p>
<p>Zum Inhalt selbst wie gewöhnlich hier eher wenig. Man trifft einige alte Bekannte (z.b. das Schwert des Schicksals, die Hasentaverne) und erfährt, dass Hans-Hans nicht immer zweigeteilt war. Das alles garniert mit der üblichen Absurdität und dem leichtfertigen Spiel mit dem Leben der Bewohner der Donjon-Welt (u.a. werden eine Pirateninsel und eine Astronomen-und-Astrologen-Stadt entvölkert), wie immer ein großer Spass.</p>
<ul>
<li><strong>Titel</strong>: Donjon Monster, Band 1: Hans-Hans der Schreckliche [<a href="http://www.amazon.de/Donjon-Monster-01-Hans-Hans-Schreckliche/dp/3938511761/ref=sr_1_2/028-3503958-2309331?ie=UTF8&#038;s=books&#038;qid=1179593155&#038;sr=8-2">↪</a>]</li>
<li><strong>Autoren</strong>: Lewis Trondheim und Joann Sfar</li>
<li><strong>Zeicher</strong>: Mazan</li>
<li><strong>Verlag</strong>: Reprodukt</li>
<li><strong>Preis</strong>: 12€</li>
<li><strong>Zeichenstil</strong>: Kein Überraschung. Wo Trondheim draufsteht, ist Trondheim drin, selbst wenn er nicht selbst zeichnet.</li>
<li><strong>Zitat</strong>: <em>„Meine Frau hat Recht, Magier Narboni. Ein Gasthaus, in dem die Gäste gegessen werden, ist ohne Gäste zum Essen ein ziemlich hungriges Gasthaus…”</em></li>
<li><strong>Empfehlung</strong>: Ja.</li>
</ul>
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		<item>
		<title>Comic-Neuanschaffungen</title>
		<link>http://shlomme.diotavelli.net/2007/05/17/comic-neuanschaffungen/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2007 15:40:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>shlomme</dc:creator>
				<category><![CDATA[comics]]></category>
		<category><![CDATA[lang:de]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>

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		<description><![CDATA[Trondheim: Approximate Continuum Comics
Ein Comic von Lewis Trondheim, über Lewis Trondheim, mit Figuren, wie man sie aus den Herr-Hase-Bänden kennt. Auch die Episoden erinnern zuweilen an die „realistischen” Abenteuer vom guten Herrn Hase (Ganz im Ernst, Liebe und andere Kleinigkeiten, Slaloms, Wie das Leben so spielt). Oft einfach Schilderungen des Alltags, auch wenn das Trondheim-Alter-Ego [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h5 style="font-size: 16px">Trondheim: Approximate Continuum Comics</h5>
<p>Ein Comic von Lewis Trondheim, über Lewis Trondheim, mit Figuren, wie man sie aus den Herr-Hase-Bänden kennt. Auch die Episoden erinnern zuweilen an die „realistischen” Abenteuer vom guten Herrn Hase (Ganz im Ernst, Liebe und andere Kleinigkeiten, Slaloms, Wie das Leben so spielt). Oft einfach Schilderungen des Alltags, auch wenn das Trondheim-Alter-Ego viel düsterer daherkommt und innere Monologe führt und man fragt sich, warum das trotzdem funktioniert und manchmal auch ganz lustig ist.</p>
<p>Zusätzliche Würze wird dem ganzen dadurch verliehen, dass die realen Entsprechungen der auftretenden Charaktere von Trondheims Projekt wussten und somit durchaus versuchen, ihr Auftreten entsprechend anzupassen. Was dann von Trondheim wieder verarbeitet wird – genau wie die Kommentare der auftretenden Personen am Ende des Buches, inklusive seiner Mutter.</p>
<ul>
<li><strong>Titel</strong>: Approximate Continuum Comics [<a href="http://www.amazon.de/Approximate-Continuum-Comics-Lewis-Trondheim/dp/3931377164/ref=sr_1_1/028-3503958-2309331?ie=UTF8&#038;s=books&#038;qid=1179415993&#038;sr=8-1">↪</a>]</li>
<li><strong>Autor &#038; Zeicher</strong>: Lewis Trondheim</li>
<li><strong>Verlag</strong>: Reprodukt</li>
<li><strong>Preis</strong>: 20€</li>
<li><strong>Zeichenstil</strong>: Ziemlich rechts unten</li>
<li><strong>Zitat</strong>: <em>„1000seitige Telefonbücher […], die zu 95% mit Blödsinn gefüllt sind.”</em> (über japanische Comic-Magazine)</li>
<li><strong>Empfehlung</strong>: Für Trondheim-Fans</li>
</ul>
<h5 style="font-size: 16px">Carey/Fabry: Neil Gaiman&#8217;s Neverwhere</h5>
<p>Neil Gaiman ist gut, und „The Sandman” ist für mich das Kernstück meiner Sammlung überhaupt. Nichtsdestotrotz hat mich seine Belletristik bisher nicht überzeugen können. Immer gut und einfallsreich geschrieben, mit interessanten Charakteren gefüllt, lebt doch alles (inklusive Sandman) das meiste von einer Idee: das die Welt, wie wir sie erleben, nicht alles ist, und <em>Kräfte</em> oder <em>Welten</em> beliebiger Art existieren. Ob alte und junge Götter (American Gods), Magie (Gaiman hat auch am ersten Band der  „Books of Magic” mitgewirkt), die Welt der eigenen Phantasie (Mirrormask) oder eben eine Märchenwelt wie in Neverwhere (auf Deutsch als  „Niemalsland” erschienen).</p>
<p>Prinzipiell bin ich Adaptionen gegenüber skeptisch eingestellt, die vorliegende funktioniert wohlmöglich dadurch, dass es sehr lange her ist, seit ich Niemalsland gelesen habe. Auch wurden die Figuren visuell souverän und einfallsreich umgesetzt, was aber leider nicht immer über die wirklich überflüssigen Nachlässigkeiten des Zeichners hinwegtäuscht. Kleine Narben tauchen plötzlich auf, ein Klettergurt verschwindet, Speere wechseln magisch von der rechten in die linke Hand. Auch die Anatomie der Figuren wirkt stellenweise mißlungen. Doch die Auftritte von Croup &#038; Vandemar und die abwechslungsreiche Reise entschädigen für vieles.</p>
<ul>
<li><strong>Titel</strong>: Neil Gaiman&#8217;s Neverwhere [<a href="http://www.amazon.de/Neil-Gaimans-Neverwhere-Gaiman/dp/184576353X/ref=sr_1_13/028-3503958-2309331?ie=UTF8&#038;s=books-intl-de&#038;qid=1179416243&#038;sr=8-13"> ↪</a>]</li>
<li><strong>Autor (Adaption)</strong>: Mike Carey</li>
<li><strong>Zeichner</strong>: Glenn Fabry</li>
<li><strong>Verlag</strong>: DC Comics</li>
<li><strong>Preis</strong>: $19.99</li>
<li><strong>Zeichenstil</strong>: Recht nah an der linken unteren Ecke</li>
<li><strong>Zitat</strong>: <em>„Well, what does anyone want? &#8211; Dead things. Extra Teeth.”</em></li>
<li><strong>Empfehlung</strong>: Eine nette Ergänzung zum Buch</li>
</ul>
<h5 style="font-size: 16px">Miller/Mazzucchelli: Batman: Year One</h5>
<p>Abgesehen von den Batman-Comics ist mir Frank Miller fremd geblieben. Sin City und 300 sind für meinen Geschmack und lassen Zwischentöne vermissen  – das aber meisterlich. Die früheren Batman-Arbeiten gefallen mir deutlich besser; wenn auch nur, weil Batman zu den wenigen Superheldencomics gehört, die ich lese (bzw. lesen würde).</p>
<p>„Year One” verschont den Leser weitestgehend von kostümierten Bösewichtern und konzentriert sich auf Batman als maskierten Kriminalitätsbekämpfer, der verzweifelt einen Verbündeten auf der gesetzestreuen Seite sucht. Insgesamt lesenswert und für einen amerikanischen und DC-Comic erfrischend abstrakt gezeichnet, mit Batman-typischen Selbstzweifeln durchstreut, die das Feuilleton so liebt (bzw. liebte, bis Spiderman auch ein paar Selbstzweifel angewebt wurden).</p>
<ul>
<li><strong>Titel</strong>: Batman: Year One [<a href="http://www.amazon.de/Batman-Year-One-Graphic-Novels/dp/1401207529/ref=sr_1_1/028-3503958-2309331?ie=UTF8&#038;s=books-intl-de&#038;qid=1179416312&#038;sr=1-1">↪</a>]</li>
<li><strong>Autor</strong>: Frank Miller</li>
<li><strong>Zeichner</strong>: David Mazzucchelli</li>
<li><strong>Verlag</strong>: DC Comics</li>
<li><strong>Preis</strong>: $14.99</li>
<li><strong>Zeichenstil</strong>: 34, 35, 48, 49</li>
<li><strong>Zitat</strong>: <em>„Lucky amateur.”</em> (Batman über sich selbst.)</li>
<li><strong>Empfehlung</strong>: Frank Millers Batman sollte man gelesen haben, gerne auch als die einzigen Batman-Comics die man kennt.</li>
</ul>
<h5 style="font-size: 16px">Blain: Isaak der Pirat, Band 3: Olga</h5>
<p>Waren die beiden ersten Bände der Reihe noch leicht und beschwingt über das Abenteuer des Malers Isaak Sofer, so hat der dritte Band eigentlich nur zwei Themen: Den Überfluß an Tod auf der Polarexpidition, und den Mangel an Sex nach der Rückkehr in die Karibik.   Die Stimmung ist also notwendigerweise düster, und die Verwirrungen auf der Suche nach Entspannung für zurückgekehrte Seemänner lockern das ganze auch nicht unbedingt auf, sondern lassen den ganzen Band nur noch fremdartiger wirken. Nichts ist übriggeblieben von der frivolen Leichtigkeit der ersten Bände, und der Grund für die Kameradschaft zwischen Isaak und Jacques ist auch nur im zufälligen gemeinsamen Überleben zu finden &#8211; zumal letzterer in den vorherigen Bänden noch keine Rolle spielte.</p>
<p>Insgesamt bleibt abzuwarten, wie sich die Geschichte weiterentwickelt. Es scheint fast, als ob der Autor hier radikal die Notbremse gezogen hätte, um die Antarktis-Irrfahrt des Malers abzubrechen, um dann in der Karibik noch ein paar Seiten zu füllen.</p>
<ul>
<li><strong>Titel</strong>: Isaak der Pirat, Band 3: Olga [<a href="http://www.amazon.de/Isaak-Pirat-03-Christophe-Blain/dp/393851101X/ref=sr_1_3/028-3503958-2309331?ie=UTF8&#038;s=books&#038;qid=1179416348&#038;sr=8-3">↪</a>]</li>
<li><strong>Autor &#038; Zeichner</strong>: Christophe Blain</li>
<li><strong>Verlag</strong>: Reprodukt</li>
<li><strong>Preis</strong>: 12€</li>
<li><strong>Zeichenstil</strong>: 22 &#8211; 27 und darüber</li>
<li><strong>Empfehlung</strong>: Als Einzelband nicht. </li>
</ul>
<h5 style="font-size: 16px">Willingham/Buckingham: Fables, Band 2: Farm der Tiere</h5>
<p>Die Idee für Fables selbst (ganz kurz: Die Märchenwesen werden aus ihrer Welt vertrieben und verstecken sich im modernen New York) könnte von Neil Gaiman sein, und ganz artig verneigt man sich dann auch mit einem kleinen Zitat in Panel Nr. 2. Darüber hinaus würde man sich vielleicht wünschen, dass Gaiman selbst das Skript geschrieben hätte, denn der zweite Band ist recht misslungen: plakative und deplatzierte Literaturzitate, nicht sonderlich geistreiche Witze über Goldilock (die Revoluzzerin) und ihre drei Bären und die recht hastig eingeführte Tatsache, dass Märchenwesen auch irgendwie von der Vorstellungskraft der Menschen leben. Einer der Lichtblicke im Heft ist allerdings die Figur des Fuchses.</p>
<p>Auch schon im ersten Band nervte die inkonsequente Eindeutschung – es leuchtet nicht ein, warum die Märchenwesen nicht einfach ihre deutschen Namen bekommen können, was bei den meisten problemlos möglich wäre. Dafür aber überzeugt Druckqualität und sonstiges Erscheinungsbild. Panini scheint gewillt zu sein, dass DC-Vertigo-Portfolio gut auszunutzen, und dafür allein verdienen sie schon Unterstützung. Ob man diese Unterstützung aber durch den Kauf von Fables-Bänden gewähren sollte, ist mir weiterhin unklar.</p>
<ul>
<li><strong>Titel</strong>: Fables, Band 2: Die Farm der Tiere [<a href="http://www.amazon.de/Fables-Bd-2-Farm-Tiere/dp/3866073704/ref=sr_1_1/028-3503958-2309331?ie=UTF8&#038;s=books&#038;qid=1179416394&#038;sr=1-1">↪</a>]</li>
<li><strong>Autor</strong>: Bill Willingham</li>
<li><strong>Autor</strong>: Mark Buckingham</li>
<li><strong>Verlag</strong>: Panini Comics</li>
<li><strong>Preis</strong>: 14,95€</li>
<li><strong>Zeichenstil</strong>: um die 60</li>
<li><strong>Empfehlung</strong>: Nein </li>
</ul>
<h5>Zu den Zeichenstilangaben</h5>
<p>Die Angaben zum Zeichenstil orientieren sich am <a href="http://www.scottmccloud.com/inventions/triangle/triangle.html">„Big Triagle”</a> von Scott McCloud. Eine vollständige Darstellung befindet sich in <a href="http://www.amazon.de/Understanding-Comics-Invisible-Scott-McCloud/dp/006097625X/ref=pd_bbs_sr_1/028-3503958-2309331?ie=UTF8&#038;s=books-intl-de&#038;qid=1179415846&#038;sr=8-1">Understanding Comics</a>, Seite 52 und 53.</p>
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