<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>I See Dead Code &#187; munich</title>
	<atom:link href="http://shlomme.diotavelli.net/category/munich/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://shlomme.diotavelli.net</link>
	<description>… as sounding brass, or a tinkling cymbal.</description>
	<lastBuildDate>Sun, 12 Jul 2009 19:38:04 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.2</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Did you mean: schnasel?</title>
		<link>http://shlomme.diotavelli.net/2007/09/23/did-you-mean-schnasel/</link>
		<comments>http://shlomme.diotavelli.net/2007/09/23/did-you-mean-schnasel/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 23 Sep 2007 14:35:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>shlomme</dc:creator>
				<category><![CDATA[lang:de]]></category>
		<category><![CDATA[munich]]></category>
		<category><![CDATA[work]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://shlomme.diotavelli.net/2007/09/23/did-you-mean-schnasel/</guid>
		<description><![CDATA[Arbeit
Heute war es dann soweit, und mein letzter Tag bei FAST München brach an. Alle persönlichen Belange hatte ich vorher schon nach Hause geschleppt – die guten Lautsprecher, den Stoffelch und die Stoffpython, meine Kletterausrüstung und ein paar Kleinteile. Heute blieb mir dann nur noch übrig, zwei Flaschen Sekt beim Supermarkt zu besorgen (es fallen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Arbeit</h2>
<p>Heute war es dann soweit, und mein letzter Tag bei FAST München brach an. Alle persönlichen Belange hatte ich vorher schon nach Hause geschleppt – die guten Lautsprecher, den Stoffelch und die Stoffpython, meine Kletterausrüstung und ein paar Kleinteile. Heute blieb mir dann nur noch übrig, zwei Flaschen Sekt beim Supermarkt zu besorgen (es fallen spontan die 96€ ein, die Hanno und ich dort mal für Käse zum Mittagessen ausgegeben haben) und noch einmal den Laptop nach letzten Überbleibseln, die noch nicht committed, dokumentiert oder weitergeleitet wurden, zu durchsuchen. Man ist halt noch da, gehört aber schon nicht mehr dazu.</p>
<p>In den letzten 13 Monaten habe ich fast ausschließlich als Java-Entwickler gearbeitet und in allen Belangen dazugelernt, auf der technischen und der menschlichen Seite. Wir haben uns in zwei Projekten hintereinander in vielen langen und hitzigen Diskussionen sehr gute Standards für Code und Tests erarbeitet und unsere Arbeitsprozesse oft überarbeitet, verworfen und verbessert. Im Zusammenhang mit <i>Common Code Ownership</i> hat das zu sehr guter (überdurchschnittlicher?) Codequalität innerhalb unserer Projekte geführt. Auch wenn die Umstände seit August eher widrig waren, haben wir doch trotzdem viel erreicht und auch einiges an Spaß gehabt.</p>
<p>Developer Testing, Usability Tests, GUI-Testing; Large-Scale-Refactorings, Continuous Integration; Optimierung, Entwurf von Algorithmen; Design von Modulen, Klassen, Arbeitsabläufen und Dateiformaten; Tools für das Build- oder Testframework schreiben; Pair Programming, Scrum-Mensch und Scrum-Master – das ist nur eine grobe Liste der Dinge, (über) die ich gelernt habe.</p>
<h2>Shmarbeit</h2>
<p>Natürlich bin ich nicht nur ein besserer Programmierer geworden, schließlich hat das R&#038;D-Büro seit Ende letzten Jahres einen Kickertisch, den wir gerne, oft und mit viel Enthusiasmus benutzt haben. Eine interne Rangliste haben wir nie geführt, doch ich weiß, dass einige meiner Gegenspieler glücklich sind, dass ich gehe. Den Kickertisch werde ich natürlich sehr vermissen, ich hoffe, dass ich in Saarbrücken einen Ersatztisch und Ersatzspieler finde. In der ganzen Zeit ist es vielleicht ein- oder zweimal passiert, dass wir nicht die erforderlichen vier Spieler zusammenbekommen haben. Es lebe der österreichische Meisterschaftsball!</p>
<p>Die Arbeit selbst haben wir uns oft mit dem Abhören sog. <i>freakueller</i> Musik erleichtert, besonders dann, wenn Hanno und ich alleine im Büro waren. Nik Bärtsch, Meat Beat Manifesto, Trapist und Skeewiff, um nur einige zu nennen, mit denen wir bei anderen Kollegen zeitweise Irritationen erregten.</p>
<p>Natürlich gab es Freizeitgestaltung nicht nur während, sondern auch nach bzw. zwischen der Arbeit: Rauchevents, OV-Kinofilme, Freitagsschwachsinne, Geflügelevents, die Bierverkostungen in Aying und die Kletterhallenbesuche (auch wenn die leider zum Ende hin zu selten wurden).</p>
<p>Insgesamt ein sehr gut verbrachtes Jahr, und wenn ich auch vielleicht nicht als Programmierer wiederkomme, so werde ich bestimmt mal zum Zwickelbiertag oder einfach nur zum Kickern vorbeischauen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://shlomme.diotavelli.net/2007/09/23/did-you-mean-schnasel/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Comic-Festival München</title>
		<link>http://shlomme.diotavelli.net/2007/06/10/comic-festival-munchen/</link>
		<comments>http://shlomme.diotavelli.net/2007/06/10/comic-festival-munchen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 10 Jun 2007 16:43:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>shlomme</dc:creator>
				<category><![CDATA[comics]]></category>
		<category><![CDATA[lang:de]]></category>
		<category><![CDATA[munich]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://shlomme.diotavelli.net/2007/06/10/comic-festival-munchen/</guid>
		<description><![CDATA[Das Comic-Festival in München
Gestern besuchte ich, nach einem recht unbeeindruckenden Blick in das Programm, das Comic-Festival in München. Praktischerweise direkt im Alten Rathaus gelegen, viel mein Blick zuallererst auf die vielen kleinen Manga-Kinderchen, die dort grell aufgestylt frei herumlaufen durften. Vorraussetzung dafür war wohl vor allem ein kleines Körperformat &#8211; die ganzen Mangakostüme gibt es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Das Comic-Festival in München</h2>
<p>Gestern besuchte ich, nach einem recht unbeeindruckenden Blick in das Programm, das Comic-Festival in München. Praktischerweise direkt im Alten Rathaus gelegen, viel mein Blick zuallererst auf die vielen kleinen Manga-Kinderchen, die dort grell aufgestylt frei herumlaufen durften. Vorraussetzung dafür war wohl vor allem ein kleines Körperformat &#8211; die ganzen Mangakostüme gibt es wohl nur für Menschen bis 1,60m. An den Horden solcherart irritierender Teenager ohne größere Vorfälle vorbeigekommen, fiel mir im Hauptsaal die Menge an Leuten auf, die sich ums Podium scharten. Zu meinem nicht unerheblichen Ärger signierte dort unter anderem Christophe Blain &#8211; allzu sehr ärgern musste ich mich aber nicht, denn die Schlange war schon mittels Zettel auf dem letzten Schlangenglied terminiert; und außerdem standen meine Christophe-Blain-Comics ordentlich zu Hause im Regal. <br /> Wer das Programm aufmerksam gelesen hätte, wäre deutlich im Vorteil gewesen.</p>
<h2>V for Vendetta</h2>
<p>Der eigentliche Grund meines Erscheinens war aber ein gelehrter Vortrag mit dem Titel „V for Vendetta &#8211; Terror als romantischer Akt vor dem 11. September”. Der Vortrag (mit Bild- &#038; Filmteil) war sehr interessant, setze er doch vor allem den Comic in einen größeren Kontext, zog Vergleiche zwischen Comic und Film und erläuterte Teile der Bildersprache des Comics. Ich würde mir wünschen, mehr solcher Vorträge zu hören (mentale Notiz: Literarisches Comic-Quartett gründen!).</p>
<p>Die anschließende Diskussion drehte sich dann natürlich größtenteils um die politischen Aspekte von sowohl Comic als auch Film, die jeweiligen Entstehungskontexte (Maggie Thatchers England im Kalten Krieg bzw. George W. Bushs Amerika im War on Terror) und die Lösungsvorschläge (Evey als einzelne Nachfolgerin bzw. die Besiegung des Faschismus durch die Volksmassen).</p>
<p>In dem Zusammenhang fiel mir auf, dass man das während Filmes als von den Faschisten selbst durchgeführte B-Waffen-Attentat zur Durchsetzung ihrer Ordnung „natürlich” als Anspielung auf die vielen 9/11-Verschwörungstheorien sehen kann, die behaupten, dass die Attentate auch nur gestellt seien. Andererseits kann man diese Lesart des Comics vielleicht gar nicht so weit von sich weisen, denn ich wüsste nicht, ob der weltweite atomare Krieg, der im Comic als Grund für die Abkapselung Großbritanniens angegeben wird, mit Fakten untermauert wird. Unter anderem natürlich auch in der Tradition von 1984 gelesen zwängt sich der Verdacht, dass dieser Krieg auch vielleicht nur vorgegaukelt seien könnte, auf.</p>
<h2>Arme Indie-Verlage</h2>
<p>So, jetzt ist es offiziell: Carlsen hat Donjon wegen zu niedriger kommerzieller Erfolgsaussichten aufgegeben, wie mir von einem Reprodukt-Mitarbeiter versichert wurde. Von „Donjon Monster” werden wohl nicht alle Bände herauskommen, einfach weil es zu viele sind, der Rest wird aber nach und nach neu aufgelegt. Um meine Unterstützung zu signalisieren, musste ich natürlich sofort einen weiteren Donjon-Band kaufen.</p>
<p>Beim <a href="http://www.avant-verlag.de/">Avant-Verlag</a> blieb ich auch etwas hängen und sah mir die ausliegenden Sfar-Comics an. Der herbeigeeilte Standmensch fragte mich sofort, ob ich Sfar kennen würde und platze wohl fast vor Freude, als ich zugab, einige Comics aus dem Programm zu besitzen. Nach einiger Fachsimpelei über das Arbeitsvolumen der L&#8217;association-Leute im Allgemeinen (lt. dem Menschen hinter dem Tresen wolle sich Sfar jetzt auf seine sechs Hauptserien beschränken…) kaufte ich dort einen der (zugegebenermaßen wunderbar gemachten) „Professor Bell”-Bände. Wie sich herausstellte eine großartige Entscheidung, aber dazu später einmal.</p>
<h2>David Lloyd</h2>
<p>In einem Podiumsgespräch gab David Lloyd (Der Zeichner von „V for Vendetta”) einige Einblicke in die Entstehungsgeschichte des Comics, seine aktuellen Arbeiten und die Person Alan Moore. Unkommentierte Sätze zum Mitnehmen:</p>
<ul>
<li><em>„I really couldn&#8217;t imagine Alan [Moore] sitting at home at his DVD player and watching the movie [V for Vendetta].”</em></li>
<li><em>„DC is not a big monster. […] Marvel is probably a big monster.”</em></li>
<li><em>„Without [DC] Vertigo, a lot of work would not have been possible,[…] like Sandman.”</em></li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://shlomme.diotavelli.net/2007/06/10/comic-festival-munchen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Torsten testet: Das Café im Hinterhof</title>
		<link>http://shlomme.diotavelli.net/2007/06/03/torsten-testet-das-cafe-im-hinterhof/</link>
		<comments>http://shlomme.diotavelli.net/2007/06/03/torsten-testet-das-cafe-im-hinterhof/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 03 Jun 2007 13:33:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>shlomme</dc:creator>
				<category><![CDATA[lang:de]]></category>
		<category><![CDATA[munich]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://shlomme.diotavelli.net/2007/06/03/torsten-testet-das-cafe-im-hinterhof/</guid>
		<description><![CDATA[Das Café im Hinterhof
Von besorgter Seite mit flammenden Worten von der Wichtigkeit des Frühstücks für einen gesunden und glücklichen Tagesablauf überzeugt, machte ich mich am späten Samstagmorgen auf, das Café im Hinterhof, in Haidhausen gelegen, zu besuchen. Von der Beliebtheit des Cafés konnte ich mich sofort überzeugen, denn es war gerammelt voll. Die Plätze auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Das Café im Hinterhof</h2>
<p>Von besorgter Seite mit flammenden Worten von der Wichtigkeit des Frühstücks für einen gesunden und glücklichen Tagesablauf überzeugt, machte ich mich am späten Samstagmorgen auf, das Café im Hinterhof, in Haidhausen gelegen, zu besuchen. Von der Beliebtheit des Cafés konnte ich mich sofort überzeugen, denn es war gerammelt voll. Die Plätze auf der Terasse waren durch das Wetter leider nicht allzu verlockend, so verließ ich die Örtlichket und eilte, vom Hunger und von der Angst, mein Frühstück zu verpassen, getrieben, zu einer nahegelegenen Bäckerei und versorgte mich dort.</p>
<p>Einen ergebnislosen Einkaufsbummel durch die Innenstadt später suchte ich das Café, diesmal mit freien Plätzen, erneut auf. Von der Bemerkung über offene Tees in der Karte angenehm überrascht, bestellt ich einen Tee und bekam ein schönes Service im chinesischen Stil mit einem Kännchen für drei Tassen und (oha!) Grümmelkandis. Es waren wohl Fachleute am Werk. Der Tee war tatsächlich lose und auf qualitativ sehr akzeptabel</p>
<p>Die Einrichtung ist nett, auch wenn die Stühle nicht zum allerlängsten Aufenthalt animieren. Das Lärmniveau ist annehmbar, die beiden IT-Freiberufler am nächsten Tisch, die lautstark eine Webseite planten waren deutlich störender. Die Lage ist sehr ruhig – wie man aus dem Namen schließen kann, eben in einem Hinterhof. Nichtsdestotrotz sehr grün und als ich dort so saß, mit Massen von Lesestoff vor mir aufgehäuft, hat mir nur ein malerischer Regen gefehlt, der mich zu einem längeren Aufenthalt gezwungen hätte.</p>
<h2>Kurz &#038; Pauschal</h2>
<ul>
<li><strong>Teeauswahl</strong>: ansprechend</li>
<li><strong>Karte</strong>: reichhaltig, muss unbedingt mal zum Frühstück hin</li>
<li><strong>Preise</strong>: niedrig, das Kännchen Tee 3,30 €</li>
<li><strong>Bedienung</strong>: freundlich und zügig</li>
<li><strong>Ambiente</strong>: ansprechend, Jugendstil</li>
<li><strong>Erreichbarkeit</strong>: 10min vom Ostbahnhof</li>
<li><strong>Lage</strong>: ruhig, keine Straße etc.</li>
<li><strong>Publikum</strong>: erträglich, 25+</li>
<li><strong>Sanitäranlagen</strong>: keine Inanspruchnahme</li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://shlomme.diotavelli.net/2007/06/03/torsten-testet-das-cafe-im-hinterhof/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Torsten testet: Das Cafiko</title>
		<link>http://shlomme.diotavelli.net/2007/05/22/torsten-testet-das-cafiko/</link>
		<comments>http://shlomme.diotavelli.net/2007/05/22/torsten-testet-das-cafiko/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 May 2007 22:13:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>shlomme</dc:creator>
				<category><![CDATA[lang:de]]></category>
		<category><![CDATA[munich]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://shlomme.diotavelli.net/2007/05/22/torsten-testet-das-cafiko/</guid>
		<description><![CDATA[Das Cafiko
Das Cafiko, sich selbst als Künstlercafé bezeichnend, liegt im malerischen Haidhausen in der Nähe des Bordeauxplatzes (Karte). Die ganze Gegend mit all den frankophonen Platz- und Straßennamen ist angenehm unaufgeregt und bietet ein attraktives Gegenstück zur überfüllten Innenstadt und besonders zu dem, was rund um den eher blasierten Odeonsplatz anzufinden ist.
Das Café selbst ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Das Cafiko</h2>
<p>Das Cafiko, sich selbst als Künstlercafé bezeichnend, liegt im malerischen Haidhausen in der Nähe des Bordeauxplatzes (<a href="http://maps.google.de/maps?f=q&#038;hl=de&#038;q=Breisacher+Stra%C3%9Fe,+M%C3%BCnchen&#038;sll=50.092393,10.195313&#038;sspn=15.356,39.814453&#038;ie=UTF8&#038;z=16&#038;om=1">Karte</a>). Die ganze Gegend mit all den frankophonen Platz- und Straßennamen ist angenehm unaufgeregt und bietet ein attraktives Gegenstück zur überfüllten Innenstadt und besonders zu dem, was rund um den eher blasierten Odeonsplatz anzufinden ist.</p>
<p>Das Café selbst ist wunderschön eingerichtet, ohne Stilbrüche und ohne zu dick aufzutragen – kurz gesagt, es passt alles zusammen. Die Bücher in den Regalen sind auch echt. Die Karte selbst ist weder für den großen noch für den Teehunger vorbereitet, aber trotzdem nett. Der Pfefferminztee mit frischer Nana-Minze goutiert, das letzte Mal hab ich so etwas mit Blick auf das Centre Pompidou getrunken; und die (nach Angabe) selbstgebackenen Kuchen sahen gut aus, das Teststück erfüllte auch prompt die Erwartungen.</p>
<p>Insgesamt ruhig und durchaus zum längeren Leseaufenhalt geeignet. Innen war es am Samstag fast die ganze Zeit komplett leer, was mich etwas überrascht hat, die Tische an der Straße waren aber fast durchgängig besetzt. Allerdings zur Zeit auch mit Blick auf schöne orangefarbene Baustellenabsperrungen ausgestattet. Das Publikum selbst war langweilig, meist mittelalte Elternteile in Fahrradklamotten. Man muss ja nicht hinkucken, vor allem nicht, wenn man eine der ausliegenden Zeitungen lesen kann.</p>
<h2>Kurz &#038; Pauschal</h2>
<ul>
<li><strong>Karte</strong>: akzeptabel</li>
<li><strong>Preise</strong>: mittel</li>
<li><strong>Bedienung</strong>: präsent, zügig</li>
<li><strong>Ambiente</strong>: sehr schön</li>
<li><strong>Erreichbarkeit</strong>: 5min vom Ostbahnhof</li>
<li><strong>Lage</strong>: schön, leider momentan mit Baustelle vorm Haus</li>
<li><strong>Publikum</strong>: erträglich, am Samstag kaum vorhanden</li>
<li><strong>Sanitäranlagen</strong>: nicht getestet</li>
<li><strong>Zum Wiederkommen</strong>: definitiv</li>
</ul>
<p>
<strong>Webseite</strong>: <a href="http://www.cafiko.de/">http://www.cafiko.de/</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://shlomme.diotavelli.net/2007/05/22/torsten-testet-das-cafiko/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Torsten testet…</title>
		<link>http://shlomme.diotavelli.net/2007/05/12/torsten-testet%e2%80%a6/</link>
		<comments>http://shlomme.diotavelli.net/2007/05/12/torsten-testet%e2%80%a6/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 12 May 2007 19:39:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>shlomme</dc:creator>
				<category><![CDATA[lang:de]]></category>
		<category><![CDATA[munich]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://shlomme.diotavelli.net/2007/05/12/torsten-testet%e2%80%a6/</guid>
		<description><![CDATA[Oft, wenn ich über die Straße gehe und mein Toupet verrutscht, sodass die Menschen mich erkennen, werde ich gefragt: „Torsten, welche Cafés lohnt es sich zu besuchen? Wo sollen wir unseren Hunger nach Tee stillen?”. Bisher war mir die ganze Sache immer ziemlich peinlich und ich habe mein Chilispray benutzt, um mich in eine Wolke [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oft, wenn ich über die Straße gehe und mein Toupet verrutscht, sodass die Menschen mich erkennen, werde ich gefragt: „Torsten, welche Cafés lohnt es sich zu besuchen? Wo sollen wir unseren Hunger nach Tee stillen?”. Bisher war mir die ganze Sache immer ziemlich peinlich und ich habe mein Chilispray benutzt, um mich in eine Wolke der Unnahbarkeit zu hüllen. Neulich aber häufen sich die Beschwerden, noch dazu entwickelt die jüngste Generation beunruhigende Resistenzen (vgl. <a title="Und wenn ich mich ganz doll anstrenge?" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lamarckismus" >Lamarckismus</a>), sodass ich mein Verhalten nicht weiter verantworten kann und mich auf die Suche nach Antworten mache.</p>
<h2>Heute: The Victorian House</h2>
<p>An der Frauenstraße, direkt gegenüber dem Viktualienmarkt, liegt das „Victorian House”, eine Kombination von Restaurant und Teehaus. Innen im englischen Stil gehalten, mit mehreren kleinen Zweiertischen samt bequemer Sofas für den lesenden Eigenbrötler. Der Tee war in Ordnung und hat mich mein eigenes Service nicht vermissen lassen, zur Zeit ist sogar Flugtee im Angebot, leider aber nur eine mir shon bekannte Sorte. Zum Nachmittagstee werden <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Scone_(bread)">Scones</a> gereicht, mit richtiger <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Clotted_cream">Clotted Cream</a>. Sehr empfehlenswert.</p>
<p>Das Ambiente insgesamt ist nett, aber etwas süßlich. Insgesamt nicht zu laut und eher von einem älteren Publikum besucht, auch geeignet zum Lesen. Ich hab mir vorgenommen, dort einmal den „Business Lunch” auszuprobieren, wenn ich denn mal wieder zur Mittagszeit am Viktualienmarkt sein sollte, und natürlich auch einmal den „Full Tea” (Tee, Sandwiches und zwei Scones, zwischen 15 und 18 Uhr). Auch ein schönes Ziel um lieben Besuch einzuladen – wenn er denn kommt und nicht nur sein Kommen ein ums andere mal antäuscht.</p>
<h2>Kurz &#038; Pauschal</h2>
<ul>
<li><strong>Teeauswahl</strong>: ansprechend</li>
<li><strong>Karte</strong>: reichhaltig</li>
<li><strong>Preise</strong>: mittel, das Kännchen Tee 5,70 €</li>
<li><strong>Bedienung</strong>: freundlich, präsent, dabei aber unaufdringlich, schnell</li>
<li><strong>Ambiente</strong>: nett, aber etwas aufgesetzt, unpassende Musik</li>
<li><strong>Erreichbarkeit</strong>: perfekt</li>
<li><strong>Lage</strong>: belebt, von den Fensterplätzen Aussicht auf den Viktualienmarkt</li>
<li><strong>Publikum</strong>: erträglich, gehobeneren Alters</li>
<li><strong>Sanitäranlagen</strong>: vorbildlich</li>
</ul>
<p>
<strong>Webseite</strong>: <a href="http://www.victorianhouse.de/">http://www.victorianhouse.de/</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://shlomme.diotavelli.net/2007/05/12/torsten-testet%e2%80%a6/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
